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Hört sich eigentlich ganz einfach an. Natürlich habe ich meine eigenen Erfahrungen seit 1989 gesammelt. Ich persönlich bekenne mich als Rock- und Party-DJ. Mit den neueren Stiles wie Hip Hop oder dergleichen kann ich mich nicht so sehr anfreunden.
Die Story dahinter - wie ich an den Mischer kam Begonnen hat alles mit 15 Jahren. Mich hat schon immer fasziniert, wie manche Leute es drauf haben, Menschenmassen zu unterhalten. Das ich irgendwann mal selbst in die Rolle dieses “Unterhalters” schlüpfen werde, hätte ich damals nicht gedacht. Ich war damals in einer Clique, die eigentlich viel viel älter war als ich. Irgendwann mal kam der Walter Richi (damals 22 Jahre alt) zu mir und fragte, ob ich nicht Lust hätte in Freising an einer Studentenparty “aufzulegen”. Ich hab ihn damals glaub ich für nicht zurechnungsfähig erklärt. Ich hatte das bisher ja noch nicht gemacht, und dann sollte ich in München als Unterhalter aufmarschieren? Zwei Wochen später stand ich dann tatsächlich auf einer Studentenparty am Mischpult und fragte mich was ich hier mache! Der Abend war allerdings wiedererwartend ein voller Erfolg - und meine Leidenschaft für Leute unterhalten geweckt. Nach diesem erfolgreichen Abend dachte ich mir: “Das musst Du öfter machen!” - Gesagt getan, aber wie mit 15 Jahren? Da nimmt dich doch keine alte Sau....... Aber ich hatte da ja noch den “frech siegt immer Vorteil” und engagierte mich um einen DJ Posten.
Das erste Arangement: Mona Lisa Dancing Bar in Bad Aibling Mittlerweile war ich bereits 16 Jahre alt und man glaubt es kaum: Mit viel Witz und einem gefälschtem Alter von 18 Jahren hatte ich einen festen Tag in der “Mona Lisa Dancing Bar” in Bad Aibling erschlichen. Ich glaube der Chef des Lokals weis bis heute nicht, daß ich damals erst 16 Jahre alt war... Aber: Drin ist drin. Ich hab dann in diesem Lokal tatsächlich 2 Jahre aufgelegt, ohne dass der Schwindel aufgeflogen ist.
1992: “Turbosound light & music”
Mit meinem Kumpel, Mani Gross, gründeten wir am 11.11.1992 eine mobile Discotruppe mit dem einfallsreichen Namen: Turbosound light & music. Der Name kam eher aus Jux und Dollerei zustande und bezieht sich auf eine Folge aus dem Cabaretprogramm der “Feuchtgrubers”, in denen von den Turbosound Studios die Rede war. Eher spontan die ersten Auftritte im Rosenheimer Lokschuppen und auf Privatpartys - aber ziemlich erfolgreich. Mit dem Turbosound Discoteam ging es im laufe der Zeit immer professioneller von Veranstaltung zu Veranstaltung - und das über 10 Jahre lang!! Es kamen und gingen viele Leute bei der Discocrew: Angefangen hat ja wie erwähnt alles mit dem Gross Manfred und mir. Eine der 1. Stunde war meine damalige Freundin Martina, die sich um Kasse und Eintritt bei den Veranstaltungen kümmerte. Irgendwann war die Zeit gekommen, wo wir eine weitere Person für die neu angeschaffte Lichtanlage brauchten. Und so holten wir damals Manfred Schmied mit an Bord. Aber er sollte nicht der einzige Lightjockey bleiben: Irgendwann kam ein neuer Mann ins Team, der seine Arbeit auch sehr gut machte: Manfred Gebert. Mit dieser Stammcrew ging es von Veranstaltung zu Veranstaltung. Natürlich waren das nicht die einzigen wichtigen Namen beim Turbosound: Hier mal alle Personen, die zu den besten Zeiten bei uns mitgeholfen hatten haben: Regina Gross (Kasse), Christian Briller (Türsteher und Roadie), Thomas Rank (Türsteher und Roadie), Tobi und Bernd Lohmaier (Sicherheit und Roadie), Peter und Michael Rampfl (Sicherheit und Roadie) und Tanja Sohn (Kasse).
Discotheken und Events
In den letzten annähernd 20 Jahren durchlief ich einige Discotheken oder Lokale als DJ: Angefangen vom Flipp 2000 (war damals die größte Discothek Bayerns), dem “Memphis” in Holzkirchen, dem Tropicana in Hausham, das “Schauma Moi” in Kolbermoor, dem Harlekin in Großkarolinenfeld, der Varadero Bar, der Peaches Cocktailbar bis hin aktuell zur Kölschbar in Rosenheim. Auch bei vielen Events oder fliegenden Veranstaltungen wurde ich im laufe der Jahre gebucht, bei denen ich von Ingolstadt bis Pfronten im Allgäu ein ziemlich großes Gebiet abgedeckte.
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